2. Das Absolute und polaritat Universum

In dem zweiten Artikel wollen wir auf die übermittelten Kenntnisse der Mitteilung von den Schöpferischen Geistern der „Anderen Seite“ anknüpfen. Bevor Sie mit dem Inhalt dieses zweiten Artikels vertraut gemacht werden, empfehlen wir die Informationen des ersten Artikels aufzufrischen.

Das Absolute ist eine ausgeglichene Umgebung des Daseins ohne Polaritäten, aus dem durch die Gottes Eigenschaften das Polarität-Universum abgeleitet wurde. Das Absolute wird mit einer Substanz erfüllt, die weder materiell spezifiziert werden kann, noch kann sie mit den polaritätsorganisierten Arten der Nichtmaterie im Universum verglichen werden. In den vermittelten „Mitteilungen“ wird sie als „Urmaterie“ bezeichnet. Dieser Begriff und auch sein Synonym „Göttliche Substanz“ werden ohne genauere Definition in der esoterischen Literatur allgemein verwendet. Es ist anzumerken, dass die Urmaterie auch eine Basis für die Gruppierung der Materie sowie aller Arten der Nichtmaterie im System des Universums ist.

Die Polarität, im Gegenteil zu der absoluten Ausgewogenheit, ist eine Beziehung der Ungleichheit zwischen allem. Sie hat eine duale Substanz, weil sie sich immer zwischen zwei Teilnehmern einer gewissen Beziehung mit gegenseitiger Polaritätsspannung und mit der Tendenz sie zu senken, auswirkt. Diese Tendenz zielt zum ausgeglichenen Basisstatus. Mathematisch können die Eigenschaften der Polarität mit den Zeichen +/- (Plus gegenüber Minus und umgekehrt) symbolisiert werden, oder als positive/negative Seite – die Kenngrößen, die nebeneinander existieren und beeinflussen sich gegenseitig. Dieses Prinzip verlieh Gott dem System des Universums als seine Grundeigenschaft zum Zweck:

des durchlaufenden „Ausgleichs“ der Dynamik (Bewegungskraft) zur unendlichen Zirkulation (geschlossener Kreis, Wiederholung des Zyklus), Bildung der Umgebung, in der der Schöpferische Geist in dem materiellen Körper als Mensch die Lösung der mit den Gottes Prinzipien übereinstimmenden Beziehungen lernt. Das Universum, im Gegenteil zum Absoluten, ist eine zweckbedingte Umgebung, in dem nichts absolut Ausgeglichenes existiert. Jede Beziehung hat in sich gewisses Ungleichgewicht, das sich aus der Wirkung der Polaritätsgegenpole ergibt. Die Polaritätsspannung zwischen den Faktoren des Universum-Systems und ihre Bemühung um natürlichen Ausgleich in das Gleichgewicht ist der tatsächliche Kern der Energie im Weltall und auch z. B. des menschlichen Körpers. Auf dem dualen Prinzip der Polarität teilte Gott das Universum in zwei getrennte und dabei funktionell zusammenhängende Teile. In den Mitteilungen werden sie als Inneres Universum (IU) bezeichnet, das nur aus der Nichtmaterie besteht, und Peripherisches Universum (PU), in dem die Eigenschaften der Materie und ihre Dynamik von den Arten der programmiert geformten Nichtmaterie beeinflusst werden.

Das Universum entstand mit keinem Urknall, es dehnt sich nicht aus und hat also weder ein Früh- noch Spätstadium, wie die moderne Wissenschaft behauptet und versucht es vergeblich zu beweisen. Alle Prozesse laufen im Universum parallel und wiederholend, damit sie in der Absicht des Schöpfers-Gottes bei Entwicklung der Schöpferischen Geister zur Vollkommenheit des Schöpfers genutzt werden können. Der Schöpferische Geist als Mensch trifft in seiner Existenz nur (unausgeglichene) Polaritätsbeziehungen, die mit dem Gottes System mehr oder weniger harmonisieren. Wie sich dem Schöpferischen Geist, isoliertem in dem materiellen Körper des Menschen, gelingt in den Polaritätsbeziehungen das Gut und Böse zu erkennen, so formt sich in der Vollkommenheit des Systems seine Entwicklung zum Bild des Schöpfers.

Die Nichtmaterie besteht aus vier Arten und ihre Eigenschaften werden im Zyklus der folgenden Artikel einzeln benannt und erläutert. Sie ist ewig, vollständig, besteht aus keinen Teilchen und ändert nicht ihre Formen (Struktur). Sie ist ein dualer Polaritätsgegenpol der Materie, die im Gegenteil aus Teilchen besteht, ist höchst unausgeglichen, ändert ihre Strukturen, was auch mit der Sterblichkeit des materiellen Körpers zusammenhängt. Sie enthält dagegen keinen Schöpferischen Geist der individuellen und ewigen Identität.

Der Mensch und gesamtes materielles Leben kann nur im Mittelraum des peripherischen Universums existieren, in dem die antagonistischen dualen Beziehungen (Polarität) minimal und optimal ausgeglichen sind. Nur in dieser Umgebung, durch die in der kosmischen Gegenwart der Planet Erde durchgeht, ist die atomare Materie von der Polaritätsspannung insoweit befreit, dass sie ihre Eigenschaften und Struktur zur Bildung der „lebenden Materie“ ändern kann.

Zusammenfassend kann man sagen:

Das Absolute ist im Gottes System als das Zuhause für den Schöpfer und für die Schöpferischen Geister bestimmt, die mit der eigenen freien Entwicklung seine Vollkommenheit erreichten, das Universum ist im Teil des Absoluten als ein System für Entwicklung der Schöpferischen Geister sowohl in ihrer immateriellen als auch materiellen Umgebung, um nach Erreichung der geforderten Eigenschaften in das Absolute eingehen zu können. Das Universum ist als unausgeglichene Polaritätsumgebung gestaltet, aber mit eingelegten Gottes Prinzipien in seine Funktionen. Die Schöpferischen Geister sind in ihren Entscheidungen frei und in der Polarität des gesamten Universums schieben sie ihre Qualität zu den Prinzipien, die der Gott in das Dasein als in eine Ganzheit einlegte.

 

Die materielle Umgebung des Universums ist für die Existenz der Schöpferischen Geister in der Materie (den Menschen) bestimmt. In ihren Gegenteilen sollen die Schöpferischen Geister, getrennt von den direkten Kontakten mit ausschließlich immaterieller Umgebung „der Andreren Seite“ des Universums, die Harmonie mit dem System Gottes finden und so ihre eigene Qualität gestalten. Das ermöglicht ihnen, unabhängig von dem künftigen „Nutzen“, den Negationen los zu werden, die in der materiellen Umgebung natürlich auftreten und außerdem die „Nachstellungen“ der karmischen Vorhaben zu überwinden, die zum gleichen Zweck getan wurden. Nur so ist es möglich die eigene Immaterielle Qualität zu ändern und in der materiellen Umgebung den Weg zu dem Göttlichen zu finden, das in jeder Substanz des Schöpferischen Geistes eingelegt ist. Das ist der wahre Grund der Existenz der Menschen und damit auch des gesamten materiellen Lebens, dessen Gestalter aus Gottes Beauftragung der Schöpfer ist.

Beachten wir, wie diese Tatsache Gottes Werkes und seiner Absicht mit Schöpferischen Geistern in der Bibel allegorisch behandelt wird. Biblische Legende von Adam und Eva und ihre Vertreibung aus dem Paradies erfasst insbesondere drei grundlegende Fakten:

Schaffung von Adam im Paradies ist eine Parabel der Bildung des ersten Schöpferischen Geistes von dem Schöpfer;

Gott hat aus dem Körper Adams eine Rippe heraus genommen und bildete daraus Eva. Diese Passage symbolisiert die Bildung des physischen Körpers des Menschen und seine Belebung durch das Immaterielle (ein immaterielles generisches Programm, das in einem zukünftigen Artikel erwähnt wird) und daraus folgendes materielles Programm („DNA“).

Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies. Hier ist eine Parabel des Ausstiegs des Schöpferischen Geistes aus dem immateriellen Teil des Universums in seine materielle Umwelt und in den menschlichen Körper.

Deutlich entfernt von dieser Tatsache sind die rein materiellen Theorien der modernen Wissenschaft, die die Existenz des Menschen nur dem glücklichen Zufall zuschreiben, der ihm angeblich die Entwicklung aus primären Organismen der lebendigen Natur ermöglichte. Zu diesem Irrtum kommen wir in einem der nächsten Artikel zurück, beim Vergleich der Realität mit religiösen Mythen oder mit wissenschaftlichen Theorien.

Ganz zum Schluss: Die angeführten Mitteilungen entsprechen der Realität der Welt, es geht weder um spekulative wissenschaftliche Hypothesen noch um religiös verfälschte Dogmen. Die Antwort auf sein Dilemma und praktische Probleme des Lebens findet darin Wissenschaftler, Priester und Mensch von beliebiger individueller Orientation. 

Nach etwa einer Woche werden wir in dem nächsten Artikel die Fortsetzung der vermittelten Mitteilungen kommunizieren. Sie sind so revolutionär im Vergleich zu bisherigen Erkenntnissen der Menschen, dass sie unabhängiges Denken erfordern und wecken viele Fragen, die wir versuchen zu beantworten.