3. Entstehung des Universums, sein Zweck und Prozesssystem

Die Frage der Universum (Weltall)-Entstehung weckte immer die menschliche Neugier. Das gilt übrigens bis heute. Der moderne Mensch hat grundsätzlich zwei „Erklärungen“ zur Verfügung, von denen aber keine der Realität entspricht.

Die Grundlage für die religiöse Interpretation der „Erschaffung der Welt“ ist der Text der Genesis (Schöpfungsgeschichte), das erste Buch des Alten Testaments, die grundlegende Schrift des Christentums (Bibel) und des Judentums (Thora), sowie andere alte Schriften, z. B. hebräische mystische Schrift Sefer Yetzirah (das Buch der Schöpfung).

Wissenschaftliche Erklärung, die als eine fachliche und angeblich wahre im Bewusstsein und in der Meinung der überwiegenden zeitgenössischen „modernen“ Gesellschaft dominiert, basiert auf der Beobachtung der Ereignisse in dem „absehbaren“ Kosmos und auf physikalischen Eigenschaften der „irdischen“ Materie. Dies ist die Grundlage für wissenschaftliche mathematische Modelle, aus denen theoretische Schlussfolgerungen formuliert werden.

In kurzer Fassung zeigen wir die grundlegende Charakteristik dieser beiden Auffassungen und deren Vergleich mit der Realität, wie er sich aus der Mitteilung über die Vollkommenheit des vom Gott in das Universum eingelegten Systems ergibt.

Im ersten Buch des Alten Testaments – Genesis -heißt es: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag. Und Gott sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die scheide zwischen den Wassern. Da machte Gott die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah so. Und Gott nannte die Feste Himmel.“…

Am sechsten Tag sprach Gott: „Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht.“ 

Beachten Sie, dass Gott am sechsten Tag schon im Plural spricht. Es bedeutet, dass er schon einen Helfer hatte – den Schöpfer.

Aus dem Inhalt des sechsten Tages der Erschaffung ist es sichtbar, dass die Bedeutung bei Übersetzungen oder bei anderen Bearbeitungen nicht richtig verstanden wurde. In der Zeit der Textentstehung wurde die menschliche Freiheit mit der Macht des Einzelnen verbunden. Nur ein mit der Macht herrschender Mensch konnte frei sein und konnte die „Schutzaufgabe“ gegenüber seinen Untertanen erfüllen. Die richtige Auslegung lautet: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, das heißt die frei sind und lernen weise zu sein. Mögen die Menschen herrschen, d. h. frei entscheiden und schützen Gottes Werk, die Freiheit ist also ein natürliches Recht in der Praxis des Einzelnen und auch der ganzen Gesellschaft und hängt mit der Entwicklung des Schöpferischen Geistes eng zusammen. Was den weiteren Text betrifft, darf nicht übersehen werden, dass er aus Geschichten der mündlichen Interpretationen besteht, die innerhalb von langer Zeitperiode existierten, bevor sie in schriftliche Form umgewandelt wurden. Er bringt die allegorische Interpretation der Grundsätze des Systems des Universums zum Ausdruck, verkleidet entsprechend dem Verständnis der Wissensebene der damaligen Gesellschaft, sowie die Definition der moralischen Eigenschaften des Menschen, im Einklang mit den Grundsätzen des Gottes Systems auf den Beispielen der vorgestellten Geschichten.

In den biblischen Texten gibt es wahre, nichtsdestoweniger verborgene Tatsachen über das Universum. Das ist die Ursache, dass sie der Ebene des Denkens und der Praxis der modernen Gesellschaft fremd sind. Ihre Bedeutung wird falsch bis primitiv erläutert, ohne dass die tatsächliche Systemgrundlage gesucht wird. Das ist aus einigen weiteren Beispielen sichtbar: die Entstehung von Universum wird nur auf den Planeten Erde reduziert, die Unterscheidung zwischen Himmel und Erde ist die Allegorie zu der Dualität des Universums als solches und auch zu zwei Dimensionen seiner Peripherie, wobei der immaterielle Teil zu dem Himmel und der materielle Teil zu der Erde angeglichen wird, als Gottes Geist wird der Schöpfer (Gott der Herr) verstanden, mit seiner Berufung das „wüste“ Universum mit Wesen – immateriellen Schöpferischen Geistern zu füllen. Diese wirken in der materiellen Umgebung als Menschen 

und mit ihnen hängt die gesamte lebendige Natur zusammen, Schöpfung der Licht ist eine verborgene Darstellung für die Existenz und Eigenschaften der Immateriellen Energie, die vom Gott als eine mobile Form der Nichtmaterie gestaltet wurde, von der die leitenden Informationen für die Formung der Materie und ihrer Eigenschaften übertragen werden,

sieben Tage der Erschaffung ist eine Allegorie der Tatsache, dass die verdickte Materie im Universum durch sieben grundlegende Zirkulationsetappen der Umwandlung seiner Strukturen durchgeht. Im Mittleren Teil des PU formieren sie sich laufend in atomaren Formationen, die eine Basis für die Existenz des materiellen Lebens sind.

Widmen wir jetzt unsere Aufmerksamkeit der Methodik von Bildung der Theorien der modernen Wissenschaft, die sich auf Universum (Weltall) beziehen:

Die Haupthinderung der wissenschaftlichen Erkennung des Universums ist das Dogma der angeblichen Alleinigkeit der Materie. Kommt die Wissenschaft bei Argumentation ihrer Theorien zum Widerspruch mit der beobachteten Tatsache, sucht sie Disproportionen wieder nur in der Materie und nicht in der bestrittenen Nichtmaterie, auch wenn sie für die Gestaltung und Eigenschaften der Materie des Universums entscheidend ist. Eine weitere Beschränkung der Wissenschaft ist, dass sie Schlussfolgerungen aus den Beobachtungen des Universums aufgrund der physikalischen Bedingungen der Umgebung des Planeten Erde macht. Das führt zur falschen Darstellung der Realität, weil sich die Umgebung des Universums in jedem Teil ändert, wie es sich aus dem 

System seiner Dynamik ergibt.

Eine der oben erwähnten Folgen, die die Wissenschaft beschränken, ist ihre vergebliche Bemühung das Wesen der Gravitation zu erläutern und auf ihrem Prinzip die Verteilung der Materie im Universum zu „ermitteln“, gleichzeitig mit Erläuterung der beobachteten Erscheinungen, um das „wissenschaftliche Renommee“ nicht zu stören. Gerade die Theorie der dunklen Materie entstand, um die angebliche „fehlende Materie“ im Universum „zu erläutern“, wie sie aufgrund der Eigenschaften der Erdmaterie mathematisch berechnet wurde. Sie ist so ausgedacht, dass die Menge der erfundenen dunklen Materie auf die Verteilung der Materie im Universum anknüpft, ohne dass sie mit der Berechnung der Gravitation-Theorie in Konflikt kommt. Die Erscheinungen, welche die Wissenschaft wegen des Kenntnismangels der nicht existenten „dunklen Materie“ zuteilt, werden durch die Arten der Nichtmaterie verursacht.

Analog, um die vermutliche Beschleunigung der Ausdehnung des Universums zu erläutern (was mit der Theorie des „Urknalls“ im Widerspruch steht), tauchte die Theorie der dunklen Energie auf, der gerade solche Eigenschaften zuerkannt wurden, um die vorherigen Theorien nicht zu stören, die auf Basis der physikalischen Eigenschaften der irdischen Materie gestaltet wurden. In der Tat handelt es sich um Übergabe der Steuerinformationen der Nichtmaterie in die Materie mittels der mobilen Strahlen der immateriellen Energie.

Wissenschaftliche Behauptungen wirken auf die Laienöffentlichkeit sehr überzeugend, weil sie mit scheinbar „exakten“ Berechnungen mit Nutzung der mathematischen Modelle untermauert sind. Sie beschreiben die 

Prozesse in dem unvorstellbar ausgedehnten Universum, obwohl sie aus theoretischen Vorstellung ausgehen, die auf physikalischen Beziehungen beruhen, wie sie sich nur im engen Bereich der Erdenumwelt und in ihrer nächsten Umgebung sichtbar machen. Der Mut oder eher unkritische Hochmütigkeit führen die Wissenschaft zu solchen Behauptungen, wie zum Beispiel das Alter des Universums oder Zeitabschnitte und seine anfänglichen Entwicklungsphasen, die mit Genauigkeit auf Jahren, Stunden und Minuten der Zeit auf der Erde definiert werden. Mit ähnlich verfälschter Methodik wird auch die Geschichte des Menschen auf der Erde ermittelt, oder die heute beobachtete angebliche „Vergangenheit“ der Explosionen von neuen Planeten oder anderen „physikalischen“ Erscheinungen der kosmischen Objekte, die aber in der Tat in der realen Zeit des Beobachters laufen.

Zum Niveau der wissenschaftlichen Theorien über Universum ist zweckmäßig noch anzumerken, dass:

die zeitgenössische materielle Technik ist in der Lage nur etwa in die Hälfte des Mittleren Teiles des Peripherie-Universums einzusehen, also in seinen Teil, in dem die atomare Materie formiert wird, der Zeitabschnitt der wissenschaftlichen Beobachtung des Universums mit dieser Technik ist unvergleichbar gering gegenüber dem unvorstellbar langen Zeitabschnitt des Durchgangs der Materie durch das Universum, man kann also keine theoretischen Beschlüsse ableiten, über die „Qualität“ mancher wissenschaftlichen Theorien des Universums zeugt z. B. auch diejenige, die es als „unendlich ebene Fläche“ darstellt und sie lässt auch die Möglichkeit von größerer Zahl des Weltalls zu -von einem bis zur „unendlichen Menge“.

Ganz zum Schluss: Die angeführten Mitteilungen entsprechen der Realität der Welt, es geht weder um spekulative wissenschaftliche Hypothesen noch um religiös verfälschte Dogmen. Die Antwort auf sein Dilemma und praktische Probleme des Lebens findet darin Wissenschaftler, Priester und Mensch von beliebiger individueller Orientation. 

Nach etwa einer Woche werden wir in dem nächsten Artikel die Fortsetzung der vermittelten Mitteilungen kommunizieren. Sie sind so revolutionär im Vergleich zu bisherigen Erkenntnissen der Menschen, dass sie unabhängiges Denken erfordern und wecken viele Fragen, die wir versuchen zu beantworten.